Berlin by day

Donnerstag, 13. Oktober 2005

Tanja Schildknecht

Ich weiß ja schon lange, dass die Schauspielerin, die Tanja Schildknecht in der Lindenstraße spielt, hier irgendwo wohnen muss. Sie Kauft schließlich in der gleichen LPG wie meine Freunde es taten, als sie noch in der Grünberger Straße wohnten. Und ihr Kind geht in die Kita bei mir um die Ecke. Da hatte ich sie schon gesehen.
Aber gerade, das war dann doch etwas verwunderlich. Ich fahre mit dem Auto auf der Straße neben einem parkenden Auto lang. Was ja immer gefährlich ist. Und siehe da, Frau Schildknecht steigt tatsächlich in dem Moment aus dem Auto, in dem ich neben ihrer Tür bin. Haarscharf fahre ich einen Bogen. Und sie guckt mich entschuldigend-freundlich an. Und ich überlege kurz, ob ich grüßen soll.
Weil das ja so komisch ist, dass man meint, man kennt diese Leute. Es gab Zeiten, da war Tanja Schildknecht genau wie Mutter Beimer einmal in der Woche bei mir zu Besuch. Und trotzdem grüßt sie mich nicht. Logisch. Aber jetzt so, hautnah vor mir, und das wo ich auch ausgerechnet letzten Sonntag zum ersten Mal seit Jahren wieder Lindenstraße gesehen habe. Und Tanja eine große Rolle hatte. Fast hätte ich also einfach "Hallo" gesagt. Hab ich dann aber doch nicht.

Freitag, 7. Oktober 2005

Wieso

sind Kinder eigentlich so nervig? Vor allem im Schwimmbad, in dem sich scheinbar, wenn ich mich so umgucke mein soziales Leben abspielt. Ist ja auch extrem sozial so ein Schwimmbad... 100 Leute schwimmen brav ihre Bahnen, und keiner sagt ein Wort.
Bis auf die Kinder...

Mittwoch, 21. September 2005

Im Schwimmbad

Was war das denn? Ich teile mir die Bahn mit einem ganz großen. Vermute ich. Unglaublich. Während ich mühsam meine, sagen wir mal 1500 m dahinschwimme, und dabei ganz schön aus der Puste komme, schwimmt dieser Typ ca. acht mal 4 x 100 Lagen. Das sind acht mal hintereinander eine Bahn Delphin, eine Bahn Rücken, eine Bahn Brust und eine Bahn Kraul. Und das hintereinander weg. Er hat also in den 35 Minuten, die ich brauchte mal eben locker 800 Meter Delphin, genauso viel Rücken, Brust und Kraul geschwommen. Unglaublich. Und wer weiß, wann er angefangen hat. Womöglich schwimmt er auch immer noch.
Gut, dass das mit meiner Leistungsschwimmer-Karriere nicht so ganz geklappt hat, sonst müsste ich das jetzt auch machen.
Für mein Schwimmerkreuz hat auch drei Mal die Woche Training beim SV Neptun Recklinghausen gereicht.

(Ich gebe zu, es wirkt ungemein motivierend, mit so jemandem die Bahn zu teilen, und wüsste zu gerne, wer es wohl war... Draußen stand ein Auto www.stev-theloke.de, aber wenn mich nicht alles täuscht, sieht der anders aus.)

Freitag, 5. August 2005

Berlin

Back to Berlin.
Oh je...
schlechtes Wetter, schlechte Laune, gestern 3 Stunden beim Arbeitsamt gewartet, um zu erfahren, dass ich mich noch nicht arbeitlos melden kann und dass meine Eltern weiterhin unterhaltspflichtig sind.
Mann. Ich dachte, dass hört irgendwann mal auf.

Also, ich bin wieder hier und die Wirklichkeit hat mich wieder und ich brauche einen Job. Einen, von dem ich leben kann. Ne kleinere Wohnung wär in Ordnung. Auch wenn ich keine Lust auf Umziehen habe.

Gestern abend, immerhin, ein kulturelles Highlight für die nächsten 2-3 Wochen.
Der Volkspalast. Der Berg. Mitten im Palast der Republik steht ein Berg. Guckt sogar oben ein bisschen raus.
Nichts wie hin, liebe Berliner.
Wer den Palast noch nicht von innen gesehen hat, sollte sich sputen, lange haben wir ihn schließlich nicht mehr. Und das ist er wert!

Dienstag, 12. Juli 2005

???

Vor meinem Haus: acht Polizeiwagen. Überall steht Zoll drauf. Auf dem Bürgersteig: ca. 20 Grün gekleidete Männer und Frauen mit Kugelsicheren Westen und Zoll-Aufschrift.
Hab ich nicht heute noch von der Zigarettenmafia in Berlin gelesen?
Sie stehen im Schatten, schwitzen, reden, lachen.
Dann steigen sie alle wieder in ihre Autos, die Türen knallen zu, eine nach der anderen. Bullis, Autos, sie fahren davon.
ui ui...
was geht ab in Eberty-Street???

Mittwoch, 18. Mai 2005

Turnfest

Ich habe ein bisschen das Gefühl, dieses Turnfest findet in der Bahn statt. Gestern: ungefähr 10 Leute in der 20 (oder M 10), die da nichts zu suchen haben. Die Kommentare (mit Blick auf die Karte): "Ich glaub, die Straße gibt es gar nicht, wo wir hinmüssen..." (mit Blick auf die Landschaft): "Theeeateeeer unterm Dach.... aha. Und guck mal da 'Bei Mama' heißt der Imbiss. Sitzt aber ein Papa drin." Antwort (mit Blick auf die Straße): "Ist doch klar, wenn Mama grillt, sitzt Papa drin..."

Alles klar!

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